Lebkuchen

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Dieses Wochenende hatte ich riesige Lust auf leckeren Lebkuchen. Wegen der vielen leckeren Gewürze ist perfekt zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Zutaten:
300 g Mehl
200 g Zucker
100 g gemahle Haselnüsse
3-4 Eier
250 ml Milch
150 g Butter
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Kakaopulver
3 TL Lebkuchengewürz
1 TL Zimt
1 TL Nelken
1 TL Ingwer
100 g Citronat/Orangeat
1-2 Hand Rosinen

Mehl, Zucker, Haselnüsse, Backpulver, Vanillezucker, Kakao und die Gewürze in einer Schüssel grob mischen und die Rosinen und das Orangeat und Citronat unterheben.  Anschließend die Butter zerlassen und zusammen mit der Milch und den Eiern unterrühren.

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Den Lebkuchenteig in eine große, rechteckige Backform oder direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen. Durch leichtes Rütteln glättet sie die Oberfläche des Teiges wie von selbst. Bei 175° ist der Lebkuchen nach circa 30 Minuten durchgebacken und muss dann auskühlen.

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Ist der Teig ausgekühlt, kann man die Kanten am Außenrand wegschneiden und den Lebkuchen in gleichmäßig große Quadrate geschnitten werden.
Nun können die Lebkuchenstücke nach Belieben verziert werden. Z.B. mit einer Schokoglasur und kleinen Zuckersternen, roten Schleifen aus Fondant oder mit Schneeflocken aus essbarem Papier.

Lasst es euch schmecken!

Zimtschnecken-Kekse

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Gerade jetzt in der kommenden Adventszeit liebe ich Zimt und backe unglaublich gern damit. Heute habe ich für euch mein Rezept für Zimtschnecken-Kekse:

Keksteig:
250 g Mehl
125 g Zucker
150 g weiche Butter
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei

Füllung:
100 g Butter
80 g Zucker
2 EL Zimt
(wer mag kann auch noch andere Gewürze wie Nelken und Kardamon untermischen)

Für den Teig werden alle Zutaten mit den Händen verknetet,  bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und eine halbe Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Teig in zwei Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.
Für die Zimtfüllung werden Butter, Zimt und Zucker in der Microwelle langsam (immer maximal 10 sec. Sonst verbrennt der Zucker) unter mehrmaligen rühren erwärmt. Es entsteht eine zähflüssige braune Masse, die später im Ofen schön karamellisiert.
Die Zimt-Zuckermasse wird auf dem rechteckig ausgerollten Keksteig gleichmäßig verteilt. Anschließend wird der Teig vorsichtig aufgerollt. Tipp: Die Enden gut andrücken,  sonst „entrollen“ sich die Schnecken beim Backen wieder!

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Die Rolle sollte nun nochmal kurz (mindestens 10 Minuten) ruhen, damit sich die beiden Schichten miteinander verbinden. Dann kann die Rolle in circa 0,5 cm dünne Scheiben geschnitten werden.

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Die Keksscheiben werden auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und bei 170° 10-15 Minuten goldbraun gebacken.

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Weiße Kokos-Herzen

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Was für Kokosfans! Und so schnell und einfach:

200 g weiße Schokolade
Kokosflocken

Ihr müsst nur die Schokolade im Wasserbad schmelzen und in eine Pralinenform füllen und dann die Kokosflocken drüberstreuen. Ich habe mich für Herzen entschieden.

Kleiner Tipp: je flacher die Form ist, desto mehr schmeckt man das Kokos!

Variante: Man kann die Kokosflocken vorher auch in einer Pfanne (ohne Öl!) anrösten und kleine Mandelsplitter oder zerbröselte Kornflakes untermischen. Dann wird es crunshiger.

Halloween – Grabsteinkuchen und Fledermaus-Cupcakes

Hier noch ein Nachtrag zu meiner Halloween-Bäckerei. Bei dem ganzen Vorbereitungsstress habe ich euch doch glatt zwei Rezepte vorenthalten…

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Hier habe ich einfach einen Schoko – Rührteig in einer Kastenform gebacken und als Grabstein samt Totenköpfen und Knochen dekoriert.

Zutaten:
300 g Mehl
100 g Zucker
200 g Butter
2-3 Eier
1 Pck. Vanille Zucker
1/2 Pck. Backpulver
2-3 El Kakao
(evtl. etwas Milch für einen glatten Teig)

+ Marzipan für die Skelett-Dekoration

Alle Zutaten werden zusammengerückt,  bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig fülle ich in eine Kastenform. Bei 175° muss der Kuchen nun 40-60 Minuten backen. Mit der Holzstäbchenprobe* lässt sich zwischendurch leicht testen, ob der Teig schon durchgebacken ist.
Der Kuchen muss nun erstmal auskühlen.
In der Zwischenzeit kann man aus der Marzipanmasse kleine Knochen und Totenköpfe formen, die später auf dem Kuchen drapiert werden.
Ist der Kuchen abgekühlt, schneidet man den Deckel ab, um eine gerade Fläche zu erhalten und stellt ihn aus dem Kopf. Aus dem jetzt übrigen Teil Kuchen stellt man die ‚Graberde‘ her: einfach zerbröseln, fertig. Von dem Kastenkuchen muss nun nur noch der ‚Sargdeckel‘ mit einem Messer herausgeschnitten werden. Dann werden die Kuchenbrösel und die Marzipanknochen und -Totenköpfe um den Kuchen herum drapiert.

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Für meine Halloween-Cupcakes habe ich aus dunkler Schokolade Fledermäuse ‚gemalt‘ und als Topping auf meine Vanille-Frischkäse-Creme gelegt.

Für die Creme:
200 g Frischkäse
2-3 Esslöffel Vanillesirup
Vanillezucker
+ Mark einer Vanilleschote (wer eine da hat)
-> alles verrühren und mit einer Spritztülle nach Wahl auf die Cupcakes spritzen.

*Einfach ein Holzstäbchen (z.B. Schaschlikspieß) mittig in die Backofen schieben und wieder herausziehen. Sind Teigreste zu sehen, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten. Bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben, ist er fertig! Ganz easy 😉
PS: wird die Oberfläche des Kuchens zu dunkel und in der Mitte ist er noch flüssig, hilft es, die Backform mit Backpapier abzudecken und so ‚geschützt‘ weiterbacken zu lassen.

Adventskugeln

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Wer Marzipan und weihnachtliche Gewürze mag, wird diese Adventskugeln lieben 💕

Zutaten:
1 Pck. Marzipan
1 TL Zimt
1 TL Nelken
1 TL Kardamon
Dunkle Kuvertüre zum Überziehen

Die Gewürze werden einfach in die Marzipanmasse eingeknetet und dann zu kleinen Kugeln geformt. Die Marzipankugeln werden in geschmolzene dunkle Kuvertüre getaucht, damit sie ganz von der Schokolade umhüllt sind. Überschüssige Schokolade sollte so gut wie möglich abtropfen, damit die runde Form erhalten bleibt. Ich lege die Pralinen dann immer zum aushärten auf Backpapier.
Wer möchte kann die Adventskugeln noch verzieren: z.B. mit Zuckersternen, Streuseln oder weißer Schokolade 😇

Dunkle Cassispralinen

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Zutaten:
200 g dunkle Schokolade
2 EL Cassissirup
50 g weiße Schokolade zum Verzieren (evtl. Lebensmittelfarbe)

Die dunkle Schokolade schmelze ich im Wasserbad und rühre den Cassissirup unter. Die flüssige Masse fülle ich eine Silikonpralinenform und stelle sie in den Kühlschrank.
Wenn die Schokolade wieder erhärtet ist, löst man die Pralinen einfach aus der Form und dekoriert sie nach Wunsch. Meine sind beispielsweise mit einem Muster aus rosafarbener Schokolade verziert.

Rumkugeln und Zimtbuttertrüffel

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Zur Adventszeit liebe ich diese kleinen schokoladigen Naschereien. Sie sind auch ein tolles Mitbringsel zum Adventsessen.

Rumkugeln:
100 g Schokoladenkuchen
200 g dunkle Schokolade
2-3 EL Rum (ich habe Amaretto genommen)
1 TL Zimt
Schokostreusel

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Ich hatte noch einen Rest Schokoladenkuchen von einer Feier übrig, den ich für die Rumkugeln zerbröselt habe. Sonst muss man schnell einen Kuchen oder Muffins backen. (Alternativ geht natürlich auch gekaufter Kuchen)
Die Kuchenbrösel beträufle ich mit dem Amaretto und mische den Zimt drunter. Der Zimt gibt den Kugeln einen schönen weihnachtlichen Geschmack. (Man kann ihn aber auch weglassen.) Die Schokolade schmelze ich im Wasserbad und rühre sie unter die Kuchenmasse. Die Schokomasse muss nicht kaltgestellt werden, sondern kann direkt weiterverarbeitet werden. Mit einem Teelöffel portioniere ich die Masse und rolle sie in den Handflächen zu kleinen Kugeln. Das ist eine etwas klebrige Angelegenheit. Aber dafür kann man hinterher die Schokoladenhände abschlecken  😉
Zum Schluss rolle ich de kleinen geformten Kugeln in Schokostreusel. Fertig!

Zimtbuttertrüffel
100 g Butter
150 g Vollmilchschokolade
2 TL Zimt
2 EL Rum
50 g Puderzucker
+ Zucker und Zimt zum Wälzen

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Dieses Rezept ist eine echte kleine Kalorienbombe. Aber eine winzige Trüffelkugel schadet ja nicht. Je kleiner man die Kugeln formt, desto mehr darf man vernaschen 😉
Die Butter und die Schokolade schmelze ich zusammen im Wasserbad. Und rühre dann die restlichen Zutaten (Rum, Zimt, Puderzucker) unter. Die Masse muss nun abkühlen und etwas fest werden, damit man sie zu Kugeln formen kann. Mit einem Teelöffel steche ich die gewünschte Menge der Zimtbuttermasse heraus. Durch die Wärme der Handflächen wird die Masse wieder weich und lässt sich ganz leicht zu kleinen Kugeln formen. Jetzt wälzt ich die Kugeln noch in einem Gemisch aus Zimt und Zucker (einfach in eine Schüssel oder einen flachen Teller geben und die fertige Kugel darin rollen)
Die Zimtbuttertrüffel sollten dann am Besten im Kühlschrank gelagert oder direkt vernascht werden. 😇

Schöne Adventszeit euch allen!