Zutaten: Was kommt alles in meine leckeren Kreationen?

In jeder guten Hobbybäckerei dürfen einige Lebensmittel wirklich nie fehlen. Die Grundzutaten für wirklich jede Art von Leckerei sind natürlich Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, Butter/Margarine/pflanzliches Öl und Eier (es sei denn, man backt natürlich vegan…) und Milch. Aus diesen wenigen Zutaten lassen sich bereits köstliche Kuchen, Kekse und Muffins zubereiten, es kommt bloß auf das richtige Mischungsverhältnis an. Für leckere Cupcakes und Torten benötigt man ein paar Zutaten mehr, z. B. Sahne und Frischkäse für ein hübsches Topping.

Mit ein paar kleinen Handgriffen und zusätzlichen Zutaten mehr, kann man aber auch die Basics in zahlreiche neue Variationen verwanden:

  •  für einen schokoladigen Geschmack rührt man einfach Kakaopulver (am besten mit hohem Kakaoanteil und ohne Zuckerzusatz) unter den Teig. Man kann natürlich auch geschmolzene Schokolade verwenden. Der Vorteil dabei ist, dass die Schokolade (im Gegensatz zum Kakaopulver) den Kuchenteig nicht austrocknet. Wenn man Kakaopulver benutzt, sollte man aufpassen, dass die Konsistenz des Teigs nicht zu fest wird; sonst einfach einen Esslöffel Milch zum Teig geben, das macht ihn wieder geschmeidig. So wird der ganze Kuchen schön schokoladig. Wenn man aber nur kleine geschmackliche „Highlight“ setzen will, eignen sich besonders gut Schokoladentröpfen/-Streusel, fein gehackte Schokolade oder Schokoriegel (Mars, Snickers, Kinderriegel,…einfach nach Geschmack auswählen und in kleine Stücke schneiden) oder Nougat. Man hebt sie einfach unter den Teig. Beim Backen wird auch die Schokolade flüssig und verbindet sich gut mit dem Teig.
  • für einen nussigen Geschmack einfach gehackte Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse, Pistazien, Makadamia…) unter den Teig rühren oder einen Teil des Mehls durch gemahlene Nüsse ersetzen. Man kann auch mit Nusspasten wie z. B. Erdnussbutter arbeiten.
  • für einen fruchtigen Geschmack fügt man zum Teig einfach ganze Beeren oder kleingeschnittete Früchte (frisch oder tiefgekühlt) dazu. Man kann die Früchte auch pürieren und dann unter den Teig heben (eignet sich für Veganer sehr gut als Ei-Ersatz). Wer keine frischen Früchte im Haus hat, kann auch getrocknete Früchte – ich mag am liebsten Rosinen, Datteln oder Cranberries, ansonsten nehme ich lieber frische Früchte – verwenden.
  • für Gewürzliebhaber  dürfen im Vorratsschrank auf gar keinen Fall fehlen:  Zimt, Vanille, Nelken, Kardamon,…
  • für Exoten eignen sich auch Kokosflocken oder Kokosraspeln oder auch getrocknete/kandierte Früchte wie Ananas- oder Mangostückchen
  • für die richtige Farbe kann man einfach natürliche Zusätze wie Kakao, Fruchsäfte/-Püree oder Gewürze (siehe oben) benutzen. Leichter geht es mit Lebenmittelfarbe. Diese gibt es in allen Regenbogenfarben und auch mit Metalliceffekt. Man bekommt sie als Pulver, Flüssigkeit oder Gelfarbe. Je nach Verwendungszweck ist die eine oder andere Variante besser geeignet, grundsätzlich ist es aber von der persönlichen Handhabung abhängig welche Variante man präferiert.

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  • zum Glasieren nehme ich am liebsten einfache Kuvertüre (Zartbitter, Vollmilch oder weiße) oder fertige Kuchenglasur. Diese gibt es meist auch in unterschiedlichen Farben und Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel auch Haselnuss oder Himbeer. Für Kekse und Muffins passt natürlich auch der klassische Zuckerguss, den man auch mit Lebensmittelfarbe und Aromen verfeinern kann, sehr gut. Ich rühre ihn immer selber aus Puderzucker und Wasser oder Zitronensaft an, man kann aber auch fertigen kaufen. Für Cupcakes und Torten finde ich Fondant toll. Die Zuckermasse gibt es in den verschiedendsten Farben und er lässt sich ganz leicht ausrollen und über den Kuchen legen.

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  • zum Dekorieren kann man eigentlich alle Zutaten, die ich bisher aufgezählt habe, benutzen! Es ist also nicht nötig, weitere Zutaten zu kaufen. Aber wer noch ein paar weitere Hingucker kreieren will, kann sich mit bunten Zuckerperlen, Zuckerstreusel (gibt es in fast allen erdenklichen Farben und Formen), Zuckerstiften und Zuckerpasten austoben. Besonders toll sind auch fertige Zucker- oder Schokoladen-Topper. Aus Blütenpaste und speziellen Ausstechern und ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geschick (ein bisschen Übung gehört natürlich auch dazu), kann man seine ganz eigene Zuckerdeko selbst herstellen und seiner Kretivität freien Lauf lassen.

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